Samstag, 13. Dezember 2014

Ganapati Prarthanam




Ganapathi im Anantha Padmanabha
Tempel in Adyar, Chennai



g̱aṇānā̎ṁ tvā gaṇa̍patiṁ havāmahe
ka̱viṁ ka̍vī̱nāmu̍pa̱maśra̍vastamam|
jye̱ṣṭha̱rāja̱ṁ brahma̍ṇāṁ brahmaṇaspata̱
āna̍śśṛ̱ṇvannū̱tibhi̍ssīda̱ sāda̍nam||



Dir, dem Meister der Devas, bringen wir unser Opfer dar. Unter den Dichtern bis Du der am lautest Gepriese, auf den alle Bezug nehmen. Du bist der höchste Herrscher. Unter den Kennern von Brahman bist Du der Meister. Erhöre uns und nimm mit Deiner beschützenden Präsenz Einkehr in den Altar unseres Herzens!



gaṇānāṁ: [m. Gen. Plur.] von den Gaṇas.
tvā: [enklitische Kurzform Personalpronomen, Sg.] Du.
gaṇapatiṁ: [m. Akk. Sg.] der Führer der Gaṇas.
havāmahe: [Präs. 1. Pers. Pl.] bringen wir unser Opfer dar.
kaviṁ: [m. Akk. Sg.] Seher, Dichter. 
kavīnām: [m. Gen. Pl.] aller Seher, aller Dichter.
upamā: Gleichnis, Das mit Dem alles verglichen wird.
śravastamam: [śravas: Klang, Aufschrei, laut preisen; am lautesten gepriesen; tamam: Endung für Superlativ].
jyeṣṭha: der Erste, der Grossartigste.
rājaṁ: [m. Akk. Sg.] König.
brahmaṇāṁ: [m. Gen. Sg.] von den Brahmanen.
brahmaṇaspate [Vok., m, Sg.]: Du, der Meister unter den Brahmanen.
naḥ: unser.
śṛṇvan: hören.
ūtibhiḥ: ūta: schützen mit allen schützenden Mitteln.
āsīda: bitte sitze. 
sādanam: [m. Akk. Sg.] Sitz, Haus, Wohnsitz, Altar unseres Herzens.



Ganesha Puja